Fall einer Patientin zeigt: Liebscher & Bracht-Therapie kann schmerzbedingte Rücken-OP verhindern

Schmerzen entstehen, wenn etwas im Körper beschädigt ist. Verletzt, verschlissen, verbraucht. So denken viele. Manchmal, zum Beispiel nach Unfällen, ist das auch so – bei den meisten Schmerzen am Bewegungsapparat aber nicht. Das unterstreicht dieser Fallbericht über eine 54-jährige Patientin eindrucksvoll.
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Gleitwirbel. Arthrose, Bandscheibenschäden – und seit mehr als 10 Jahren Rückenschmerzen: Dass eine Behandlung nach Liebscher & Bracht auch in solchen Fällen eine OP-Alternative sein kann, zeigt dieser Fallbericht.
Wirbelgleiten, ein Riss in der Bandscheibe, Arthrose der Facettengelenke: Das sind nur einige der Diagnosen, mit denen sich die damals 54-jährige Patientin konfrontiert sieht. Mehr als 10 Jahre chronische Rückenschmerzen liegen da bereits hinter ihr, ein Operationstermin zur Versteifung des 4. und 5. Lendenwirbels steht längst fest. Doch die Patientin ist skeptisch, will sich trotz aller Verzweiflung nicht operieren lassen.
Zu hohe Spannungen der Muskeln und Faszien werden als Schmerzursache oft vernachlässigt
Es ist nämlich so: Die Frau ist vom Fach. Als Masseurin weiß sie sehr gut, welchen großen Einfluss zu hohe Spannungen der Muskeln und Faszien auf Schmerzen haben können. Schon oft hat sie mit ihren eigenen Händen gespürt, welche Kraft ein zu hart gespanntes Gewebe entfalten kann.
Und sie ahnt: Genau dort liegt ein blinder Fleck all der Röntgen-, CT- und MRT-Untersuchungen, die sie von ihrem Rücken hat machen lassen.
Veränderungen an Wirbeln und Bandscheiben sieht man auf den Bildern klar und deutlich – unnatürliche hohe Spannungen, auf die der Körper nach unserer Erfahrung mit Schmerzen reagiert, aber nicht. Und was man nicht sieht, das wird oft auch nicht behandelt.

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An der Wirbelsäule der Patientin werden verschiedene degenerative Veränderungen festgestellt, u. a. eine Verschmälerung der Bandscheiben und eine Arthrose der Facettengelenke – doch die Hauptursache der Schmerzen liegt woanders.
Die Behandlung nach Liebscher & Bracht kann sich auch bei klarer OP-Empfehlung lohnen
Da bei der Patientin keine akute Nervenschädigung droht, steht ihr Entschluss fest: Sie will es vor dem Eingriff doch noch einmal auf natürlichem Wege versuchen – mit der Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht. Mit Osteopressur, speziellen Übungen zur Dehnung und Kräftigung und der Faszien-Rollmassage.
Diese drei Techniken zur Behandlung und Selbsthilfe setzen gezielt darauf, Fehlspannungen der Muskeln und Faszien zu normalisieren und dadurch eine häufige Schmerzursache abzustellen. Dass dies auch in einem relativ kurzen Zeitraum und trotz der eindeutigen Befunde funktionieren kann, ist die wichtigste Botschaft unseres Fallberichts.
Denn wie ergeht es der Patientin im weiteren Verlauf? Innerhalb von knapp einem Monat wird sie mit vier Osteopressureinheiten von jeweils 50 Minuten behandelt und absolviert zusätzlich vier Einheiten mit Dehn- und Kräftigungsübungen sowie Faszien-Rollmassagen in einer Kleingruppe. Unmittelbar nach der ersten Osteopressurbehandlung verspürt die Patientin keine Schmerzen mehr. Dieses Ergebnis ist zunächst vorübergehend, kann durch die weitere Therapie aber gefestigt werden.
Nach einem Monat ist die Patientin schmerzfrei. Treppensteigen bereitet ihr keine Schmerzen mehr und sie hat sogar das Tanzen wieder aufgenommen.
Dr. Egbert Ritter, in dessen Therapiezentrum die Patientin nach Liebscher & Bracht behandelt wurde, hat diesen eindrucksvollen Fall als medizinischen Case Report festgehalten:
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