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Gemeinsam mit dem Verein Back to Life: Roland & Petra finanzieren ein Geburtshaus in Nepal

Gemeinsam mit dem Verein Back to Life: Roland & Petra finanzieren ein Geburtshaus in Nepal

Hilfe zur Selbsthilfe für alle Menschen mit Schmerzen – bei Liebscher & Bracht richten wir unsere gesamte Arbeit an diesem Grundsatz aus. Hilfe zur Selbsthilfe, so lautet auch das zentrale Prinzip der gemeinnützigen Organisation Back to Life e. V., die vor über 25 Jahren von der Deutschen Stella Deetjen gegründet wurde. Jedes Jahr erreicht der Verein mit seinen Entwicklungsprojekten etwa 60.000 Menschen in den ärmsten Regionen Nepals. Auch Roland & Petra wollen helfen – und finanzieren zusammen mit Back to Life den Bau eines Geburtshauses.

Lesedauer: 7 Min.

Rechts die Gründerin von Back to Life, Stella Deetjen. Links eine junge nepalesische Frau mit einem Säuglimg auf ihrem Arm

Stella Deetjen (rechts im Bild) gründete Back to Life vor mehr als 25 Jahren. Gerade junge Frauen und Mütter profitieren von der Arbeit des gemeinnützigen Vereins.

Wofür steht Back to Life e. V.?

Seit 2009 setzt sich Back to Life e. V. in der nepalesischen Provinz Karnali für ein besseres Leben der Menschen vor Ort ein. Als der Verein mit seiner Arbeit begann, gab es dort in vielen Dörfern weder eine funktionierende Wasserversorgung noch Elektrizität, Schulen oder ärztliche Einrichtungen. Zahlreiche Projekte haben die Situation inzwischen stark verbessert. Über allem steht dabei: nachhaltige Kooperationen auf Augenhöhe, die mit der Kultur der Menschen in Einklang stehen und von ihnen selbst getragen werden können.

Einen ersten Eindruck von der Gründerin Stella, dem Land und den Bewohnern bekommst du im folgenden Video. Darin erfährst du auch, welche besondere Verbindung gerade Petra zu Indien und Nepal hat:

Schroffe, zerklüftete Berglandschaft

Warum bauen wir mit Back to Life ein Geburtshaus?

Jahrhundertealte Traditionen bestimmen das Leben der Menschen in den abgelegenen Bergdörfern Mugus, einem besonders armen Distrikt. Eine davon heißt in der Sprache der Region Chhaupadi. Danach gelten Mädchen und Frauen während ihrer Periode als unrein, weshalb sie in dieser Zeit ihr Haus verlassen müssen. Nächtelang hausen sie bei Kälte und Regen notgedrungen im Wald oder suchen Schutz in Schuppen oder verschmutzten Kuhställen. Dort müssen sie auch ihre Kinder zur Welt bringen – auf sich alleine gestellt und ohne die im Notfall dringend erforderliche medizinische Hilfe. Auch nach der Geburt dürfen sie mit ihrem Neugeborenen tagelang nicht in ihr Zuhause zurückkehren. Eine der höchsten Mütter- und Kindersterblichkeitsraten weltweit ist die Folge.

Back to Life möchte die Situation für (werdende) Mütter und Kinder mit dem Bau von Geburtshäusern dauerhaft verbessern. Über allem steht das Ziel, Frauen zu einer würdevollen und sicheren Geburt zu verhelfen. Geburtsvorbereitung und -begleitung, aber auch die Nachsorge gehen Hand in Hand.

Ein Herzensprojekt für Roland und Petra

Für Roland und Petra ist die Unterstützung von Back to Life ein Herzensprojekt, insbesondere der Bau eines Geburtshauses. Denn hier, so formuliert es Petra treffend im Video, „beginnt Leben. Und das ermöglicht es uns, ganz, ganz viel Gutes zu tun. Wir sind so dankbar für unser Leben, dass wir gesagt haben: Wir müssen wirklich den Ärmsten der Armen helfen.“ Wie diese Hilfe konkret aussieht, kannst du dir jetzt selbst ansehen. Stella von Back to Life erklärt dir im Video, warum die Geburtshäuser so wichtig sind:

Eine Gruppe nepalesischer Frauen mit ihren Kindern und Säugliingen vor einem Geburtshaus

Die bisherige Bilanz von Back to Life: 15 Geburtshäuser, 3.350 sichere Geburten in diesen Häusern und 30 einheimische Frauen, die zu Hebammen ausgebildet wurden. Das ist beeindruckend – und doch noch lange nicht genug, um wirklich allen Menschen vor Ort ein besseres Leben zu ermöglichen. Wir laden dich deshalb ein, dich auf der Website von Back to Life weiter über den Verein zu informieren. Dort findest du alle Hintergründe zu den Projekten, tief berührende Einblicke in Schicksale vor Ort und Lebensgeschichten, die Hoffnung machen. Außerdem kannst du selbst Patenschaften übernehmen und mit einer Spende die wertvolle Arbeit des Vereins unterstützen.

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